Burg bei Magdeburg und Umgebung
Kreiskrankenhaus
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Krankenhaus

Der Bau des Krankenhauses geht auf einen Beschluss des Kreistages Burg aus dem Jahr 1910 zurück. Das in Burg seit 1828 bestehende, in einer friderizianischen Kaserne untergebrachte Krankenhaus genügte in keiner Weise mehr den medizinischen Anforderungen des 20. Jh. Die Bauarbeiten für das neue Krankenhaus begannen 1912. Am 2. April 1913 – nach einer Bauzeit von nur einem Jahr – fand die Einweihung statt. Mit einer Bausumme von 450.000 Reichsmark war eine für die damaligen Verhältnisse recht moderne Einrichtung mit den Fachrichtungen Chirurgie und Innere Medizin entstanden. Zur Ausstattung zählte z. B. eine Röntgenanlage, was in der damaligen Zeit durchaus noch nicht allgemeiner Standard war. Von Anfang an gehörte eine Krankenpflegeschule zum Krankenhaus.

Infolge der vor allem kriegsbedingten Zunahme der Versorgung von Verwundeten erhielt das Kreiskrankenhaus Burg bis 1945 immer stärker ein rein chirurgisches Profil. Für die Patienten mit Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Typhus, deren Zahl in Folge von Krieg und Not ebenfalls stark anstieg, musste eine zusätzliche internistische Klinik in einer Schule der Burger Innenstadt eingerichtet werden. Erst nach 1950 konnte man in Burg daran denken, die Kapazitäten wieder an einem Standort zusammenzuführen und über die kriegsbedingte Notversorgung hinaus zu erweitern.

1955 erfolgte so die Grundsteinlegung für verschiedene Neu- und Erweiterungsbauten auf dem Gelände des Krankenhauses. Dies war der erste Krankenhausneubau nach dem zweiten Weltkrieg in der damaligen DDR.

Als erstes wurde 1958 das Infektionsgebäude fertig gestellt. Danach erfolgte die Rekonstruktion der Chirurgischen Klinik im Stammhaus. 1961 waren die Inneren Abteilung bezugsfertig und die Patienten aus der Innenstadt konnten in das neue Gebäude umziehen. Im selben Jahr entstand auch das

1963 wurde schließlich die Infektionsklinik, die wegen der inzwischen stark gesunkenen Zahl von Infektionskrankheiten nicht mehr notwendig war, zur Kinderabteilung umgebaut. Ein wichtiger neuer Entwicklungsabschnitt begann dann 1970 mit der Eröffnung der neuen Abteilung für Intensivtherapie am Krankenhaus Burg, der ersten im damaligen Bezirk Magdeburg. Daran schloss sich 1974 der Aufbau einer Unfallchirurgie und 1975 die Gründung der Anästhesiologie an.

 

Durch die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen von 1989/90 ergaben sich neue Entwicklungsbedingungen und -möglichkeiten. Nach dem Übergang des Kreiskrankenhauses in die Trägerschaft des Landkreises Jerichower Land begannen Planungen für eine grundlegende Modernisierung des Hauses.

  • 1999 erfolgte die Grundsteinlegung für den Neubau des Funktionstraktes, dessen feierliche Einweihung am 07.06.2002 stattfand.
  • 2004 wurde das Krankenhaus Burg von der MEDIGREIF-Unternehmensgruppe übernommen.
  • November 2004 grundlegenden Erneuerung das umgebaute Bettenhaus B,
  • März 2005 fand der Umbau des Bettenhauses C seinen Abschluss,
  • Oktober 2007 wurde schließlich das grundlegend rekonstruierte Bettenhaus D.

Mit der Fertigstellung des Hauses D hat die grundlegende Modernisierung des Krankenhauses Jerichower Land ihren vorläufigen Abschluss gefunden. Die Entwicklung geht jedoch weiter.

Seit dem 2010 ist unser Krankenhaus ein verbundenes Unternehmen der "Rhön Klinikum AG“. Im April 2012 wurde es in Krankenhaus Jerichower Land umbenannt. 

 

2. April 2013 100-järiges Bestehen

Seit dem 28. Februar 2014 zählt es zur HELIOS Kliniken GmbH.


(Textquellen: Pressestelle Krankenhaus und Stadt Burg)

Impressionen vom Kreiskrankenhaus