Burg bei Magdeburg und Umgebung
Der Goethepark
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Der Goethepark

Auf den außerhalb der Altstadt liegenden Flächen des heutigen Goetheparks befanden sich Mitte des 19. Jh. die städtische Holzstrecke und ein Turnplatz nach Jahnschem Vorbild. Später wurde dieser zu einem Exerzierplatz der Artilleriegarnision umgewandelt. 1846 erfolgte die Eröffnung der Berlin-Potsdam-Magdeburg-Eisenbahn, ein Jahr später erbaute man unmittelbar vor dem neuen Bahnhof das Gaswerk der Stadt.

 
Bahnhof um 1891                                                                  Bau der Gasanstalt

1906 wurde der Bahnhof erweitert und modernisiert und gleichzeitig errichtete man einen Wasserspeicher für die Lokomotiven. Das Gaswerk wurde aufgrund des ständig steigenden Bedarfs der Stadt an den Kanal verlegt. Um 1913 entstanden zwischen am Bahnhof und Altstadt die „Bahnhofsanlagen“ (später Kaiser-Wilhelm-Platz). Den Zugang vom Bahnhof zur Stadt aufwertende Parkanlage wurde von dem in Burg geborenen Architekten Schmidt aus Bremen angelegt.

 

 

1973 wurde ein Teilbereich des Parks für die Errichtung eines Busbahnhofs entfernt. Ein weiterer Parkteil, vormals mit Kriegerdenkmal, wurde 1974 mit einer Schwimmhalle überbaut.

 

 

Der heutige Goethepark ist geprägt durch eine zentrale große Rasenfläche, die von formal angeordneten Baumreihen, im Norden von einer mehrreihigen Baumallee, gerahmt wird. Ehemals formale Anlagenbereiche vor dem Bahnhof und im Osten des Parks (ehemaliger Standort Kaiser Wilhelm Denkmal) sowie wesentliche Sichtbeziehungen bestehen nur noch eingeschränkt. Die heute noch vorhandene, repräsentative Platzrandbebauung mit gründerzeitlichen Villen an der Bahnhofstraße wurde stadträumlich vom Park abgeschnitten.

Der Park heute