Burg bei Magdeburg und Umgebung
Gasthöfe
http://www.burgundumgebung.de/historie/entwicklung-der-gastronomie-in-burg/gasthoefe.html

Copyright © 2017 Burg bei Magdeburg und Umgebung
 

Brauner Hirsch

Für manches Etablissement der Ihlestadt wechselten die Besitzer, Pächter oder Betreiber, wie deren Braven Köche die Geschirrtücher. Ein Beispiel ist der Gasthof „Brauner Hirsch“. Er befand sich einst im Schatten des Berliner Torturmes an der die Ecke Koloniestraße, Berliner Straße. Dort befindet sich heute ein Autohaus mit angeschlossener Reparaturwerkstatt. Die Gaststätte 1801 von Lorenz Ganter erbaut, war bis nach 1950 in Betrieb

Um die Jahrhundertwende bis in die Zeit vor den Ersten Weltkrieg gab ein Gastwirt dem anderen Gastwirt den Zapfhahn in die Hand. Im September 1891 bat noch ein gewisser H. Hoffmann um den geneigten Zuspruch von Gästen und kündigte den Zeitvertreib mit französischem Billard an. Zehn Monate später Anfang Juni 1892 meldete sich ein G. Ohrenstedt per Anzeige zu Wort. Neben guten Speisen und Getränken seien seine Logierzimmer und die Stallungen „stets in bester Ordnung“. Das Versprechen konnte er aber wohl nicht lange halten.

Ab September des gleichen Jahres empfahl sich der nächste Gastwirt, der mit H. Heyer die Bekanntmachung gezeichnet hatte. Seine Werbeschlager: „Zugleich mache ich drauf aufmerksam, dass ich in meinem Locale eines der größten mechanischen Musikwerke aufgestellt habe, dasselbe spielt täglich.“

 

Tageblatt 11. September 1892

Erstaunlich lange im Vergleich zu seinen Vorgängern hielt es Heinrich Hester am Schanktisch des „Braunen Hirsches“ aus. Er übernahm ihn im Juli 1900 von Gastwirt Heyer. Und auch Hester bot etwas Neues. Anfang des vorigen Jahrhunderts schien es noch die Ausnahme zu sein, Damen als Kellner zu offerieren. Jedenfalls in Burg. Kaum von ungefähr teilt er seinen künftigen Besuchern in unübersehbarer Großschrift mit: „Bedienung durch süddeutsche Damen.“ Heinrich Hester vertraute nicht allein auf die Anziehungskraft weiblicher Kassiererinnen, sondern auch auf besondere Feste. Im Februar 1904 rief er zum „Deutsch-Süd-Westafrikanischen Bockbierfest“, was das immer auch gewesen sei.

 

Nur schien es mitunter nicht so einfach zu sein, die Magie seiner angestellten Damen auf robuste Gäste schadlos einzustellen. Die Gerichtsnotiz aus den Burger Neuesten Nachrichten vom 16. Januar lassen das ahnen. Drei Arbeiter aus Magdeburg hatten eine sommerliche Radtour nach Burg unternommen und im „Braunen Hirsch“ Erholung gesucht. Sie stillten den Durst nicht nur bei Hester, sondern auch in anderen Burger Gaststätten mit vornehmlich weiblicher Bedienung, wie der Gerichtsreporter vermerkte. Im „Braunen Hirsch“ aber, in den das Magdeburg Ausflugstrio bierseelig zurückgekehrt war, ging es nicht mehr friedlich zu. Schlosser Ernst Wittern aus Magdeburg kam mit einer Kellnerin in Streit, erhielt von ihr eine Ohrfeige und beförderte „zur Herstellung seiner Mannesehre“ die Bedienstete mit aller Kraft gegen das Orchestrion. Gastwirt Hester nebst Gattin bekamen bei der Gelegenheit auch einige Faustschläge ab, was zur Folge hatte, dass das Königliche Schöffengericht zu Burg bemüht werden musste. Wegen Körperverletzung in drei Fällen wurden die Randalierer aus Magdeburg zu zwischen 15 Mark oder drei Tage Gefängnis bis zu 3 Mark oder einen Tag Gefängnis verurteilt.

 

Ob dieser Vorfall den Unternehmermut des Ehepaars Hester hat sinken lassen, ist nicht belegt. Aber das ab Juni 1908 ein Albert Müller den „Braunen Hirsch“ führte, schon. Nur der unterließ den Hinweis auf den Vorzug weiblicher Bedienung, dafür aber, dass er „kulant“ bedienen wolle.


Letzter Wirt nach dem Zweiten Weltkrieg war Eberhard Jerichow.

Preußischer Hof

Um 1800 entstand an der Ecke Wasserstraße-Berliner Straße der Gasthof „Zum Preußischen Hof“. Eine glückliche Wahl des Standortes, wurde doch bald die Kunststraße Burg - Genthin gebaut. Betreiber des Gasthofes war Joachim Hesse. Erließ das Haus ausbauen, Stallungen für die Ausspannung errichten und für das Vergnügen eine Kegelbahn anlegen.

1813 war für den Wirt ein schwarzes Jahr. Die französische Besatzung der belagerten Burg „Magdeburg“ plante einen Ausfall. Ziel war Burg. Die plündernden Soldateska suchten auch neben anderen Gehöften den „Preußischen Hof“ auf. Es wurden Bargeld, drei Fuder Erbsen, Roggenkorn, 60 Zentner Heu und das Geflügel gestohlen. Es ging auch sehr viel Inventar zu Bruch. Ein Nachfolger von Hesse war der Gastwirt Busse. In einer Liste der Gasthöfe wurde das Anwesen zur Übernachtung für „gewöhnliche Reisende“ geführt. Gewöhnliche Gäste waren unter anderen Bauern und Hausierer.


Alte Hausnummer 1198 - heutige Berliner Straße 23

Um 1900 erlangte das Fahrrad einen hohen Stellenwert. Nicht nur für den Weg zur Arbeit wurde es genutzt, sondern auch zur Erholung in Feld, Wald und Flur. Radfahrvereinigungen schossen wie Pilze aus dem Boden. Diesen Trend passten sich auch die Gastwirtschaften an.

An der Hauswand des „Preußischen Hofes“ lud ein Schild „Radfahrers Ruh“ zu einer Pause ein. Erinnerungswürdig vielleicht auch dieses historische Detail: In dieser Zeit war der gesamte Fachwerkbau Eigentum des Ackerbürgers Andreas Kirchner, der im Gehöft Berliner Straße mit der Nummer 22 eine Heu- und Strohhandlung betrieb. Zur gleichen Zeit war es der Gastwirt Friedrich Benecke in der „23“, der am Ausschank des „Preußischen Hofs“ stand.

Stadt Hamburg

Der Gasthof Stadt Hamburg der Jacobistraße 7 ist ein Burger Beispiel, wie in flotter Jahresfolge die Eigentümer wechseln konnten. Vorweg sei gesagt, dass aus archivierten Unterlagen zu entnehmen ist, dass die Bürokratie schon vor über einhundert Jahren die Grundstückseigentümer und Pächter in Schrecken versetzt hatten. Als  Gastwirt Ruth 1874 einen gastfreundlichen Umbau wollte, wurden ihm für die fünf Fenster zur Straße Marquise vorgeschrieben, die 2,2 Meter vom Fußweg entfernt sein mussten.

Ein altes Foto verrät, dass um die Jahrhundertwende „Stadt Hamburg“ unter anderem August Pattè gehört hatte. Ansonsten aber wurden im Verlauf der Jahre bis zum ersten Weltkrieg unentwegt die Inhaber gewechselt. Mit einer Zeitungsanzeige vom 1. Dezember 1891 wechselte das Gasthaus von D. Eschholz an August Behne. Dieser wiederum hielt es keine zwei Jahre aus und übereignete Stadt Hamburg an einen Andreas Schrader. Geschäftsführer Fr. Giesecke erinnerte die erlauchten Gästen als neuer Chef im März 1895 daran, dass „Stadt Hamburg“ in der Jacobistraße immerhin ein „altrenommierter“ Gasthof sei. Sicher deshalb, um seine Stammgäste an der Theke und für die Küche zu halten. Gieseckes Nachfolger war Fritz Lüke um 1900, bevor 1907 Carl Renz jun. Um Gäste warb. Die gestandene Generation der Burger wird heute ab den fünfziger Jahren die Gaststätte lediglich noch als HO-Fischwaren in Erinnerung bringen. Und heute hat in dem Haus die Druckerei Grothe ihren Sitz.


Foto von 1980

Man sieht das Gebäude des ehemaligen Gasthofes „Stadt Hamburg“. Links schloss sich das noch bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts existierende Hotel „Stadt Braunschweig“ an.

Zur Eisenbahn

Der Gasthof zur Eisenbahn war in der Bahnhofstraße 15 zu finden, was als Adresse nicht verwunderte. Bevor er so hieß, firmierte er noch unter diesem Namen: Restaurations-Betrieb, den Hermann Ohlendorf im Mai 1871 eröffnete – vis-a-vis der Gasanstalt, wie er in der Burg'schen Zeitung zur Orientierung bekannt gab. Als Lockmittel hielt zur Eröffnung echtes bayrisches Bier her.

Anfang 1890 gab es einen Wechsel. Wilhelm Mebes „bittet um geneigten Zuspruch“. Ab dem Zeitpunkt trug die ehemalige Ohlendorf-Restauration den Namen „Gasthof zur Eisenbahn“.

Was den Gasthof bei den Burgern von Anbeginn auszeichnete, war sein „schöner Garten mit Veranda“, wie es in den Inseraten hieß.

Die Bahnhofstraße 15 ist als Anlaufpunkt für Durstige und Hungrige seit Jahrzehnten nicht mehr erkennbar. Das Gebäude, dann nur ein reines Wohnhaus, wurde in den neunziger Jahren abrissen, stand links neben dem Eingang zum Gelände des Burger Maschinenbaus und machte Platz für den Neubau eines Sonnenstudios.

 

Tageblatt vom 13. September 1907

Ein total  B e t r u n k e n e r  fiel heute Vormittag auf dem Fahrdamm der Bahnhofstraße hin, wo er eine Zeit lang wie tot liegen blieb, sodass die Fuhrwerke um ihn herumfahren mussten. Zwei Männer schleiften ihn dann in die Ausschachtung zum Neubau am Einfahrtswege zum Löfschen Grundstück, wo er seinen Rausch ausschlief. Der Mann ist ein notorischer Trinker und steht auf der „Liste“; trotzdem hatte man ihm alkoholische Getränke in großer Menge verabfolgt.

Zur Schlachthofbörse

Gasthof „Zur Schlachthofbörse“? Nur wenige Burger dürften den Namen kennen.

Am 31. Juli 1904 gab Fleischermeister Wilhelm Gerich sen. in den Neusten Nachrichten bekannt, dass er in der Blumenthaler Straße 36 a das Gasthaus zur Schlachthofbörse eröffnen wird. Neben der „Anlage des Viehhofes“, wie er hinzufügte. Augenscheinlich blieb Fleischermeister Gerich seiner eigentlichen Tätigkeit als Viehhändler mehr treu, als der neu entdeckten Berufung zum Wirt.

 

Aus einer Anzeige vom 21. Mai 1904 ist zu entnehmen, dass er Stallungen in nächster Nähe des städtischen Schlachthauses errichtet hat und seine Geschäftspartner von Montag bis Donnerstag schlachtreifes Vieh erstehen könnte. Ganz groß kündigte Stadtkoch Otto Loewe zum Jahresende 1909 an, dass er höchst selbst aus der Schlachthofbörse „Dinners, Soupers, sowie einzelne Schüsseln“ liefern könnte. Seine unternehmerische Tatkraft kann nicht weit her gewesen sein. Keine zehn Monat später gab sich ein Richard Didschun als neuer Betreiber der Schlachthofbörse erkennbar. Er schien der Gastwirtschaft nicht allein Erfolg einräumen. Vorsichtshalber brachte er den Ihlestädtern sein eigentliches Gewerbe in Erinnerung, die Reparaturwerkstatt für Fahrräder, die „stets ein großes Lager von Fahrrädern und Zubehörteilen aufzuweisen“ hat.

Zur Sonne

Konkurrenz belebt das Geschäft. Schon die Unternehmer vor über 100 Jahren richteten sich nach dem ehernen marktwirtschaftlichen Leitspruch. Denn nicht weit vom Gasthof „Zum Fürst Bismarck“ hatte sich im April1896 das Gasthaus „Zur Sonne“ eingerichtet, das Haus, das sich heute hinter der kleinen Grünanlage an der Einmündung zur Bürgermark befindet.

 

Inhaber Carl Enger betonte zum Eröffnungstermin, dass sein Gast- und Logierstätte in der Zerbster Chaussee 1 nur eine Minute vom Kleinbahnhof entfernt ist. Um dem Bismarck-Mitbewerber noch einen Stich zu versetzen, ließ Enger wissen, dass er „für die Ausspannung über eine große gesunde Stallung für 30 Pferde“ verfüge. Und das es eine bequeme Ein- und Ausfahrt für Vierbeiner, Kutsche und Leiterwagen gibt. Der spätere Inhaber R. Borghardt versuchte Gäste mitgroßen Prämien-Billardspielen in seine Räumlichkeit zu bewegen. Das ist aus einer Anzeige im Burger Tageblatt kurz vor dem Jahresende 1907 zu entnehmen. 23 Gewinne wurden ausgesetzt, wobei ein Fahrrad im Wert von 100 Mark den ersten Preis versprach. Es folgten als zweiter Preis eine so genannte Schwingeruhr für 50 Mark und als dritter eine silberne Herrentaschenuhr, für die ein Wert von 35 Mark ausgewiesen wurde.

 

Auch „Zur Sonne“ musste Anfang des vorigen Jahrhunderts einige Betreiberwechsel verkraften. Einer davon ist insofern interessant, als sich Mitte Dezember 1910 als Mitinhaber ein A. Delorme verkünden ließ


Blick auf den früheren Gasthof „Zur Sonne“ in den 80er Jahren

Fürst Bismarck

Den Gasthof „Zum Fürsten Bismarck“ werden heute nicht mehr viele Burger kennen. Zumindest unter diesem Namen. Bei der Bezeichnung „Zur Kleinbahn“ allerdings werden viele aufhorchen. Die Adresse lautete Zerbster Chaussee 17.

Nachweislich bestand der Bismarck-Gasthof schon Ende des 19. Jahrhunderts. August Thie, so ist einer Zeitungsanzeige vom 3. Oktober 1897 zu entnehmen, übergab ihn an den „Fritz Schacht, früheren Pächter der Kaiserhalle“. Dieser nahm in die Namensbezeichnung, die ein halbes Jahrhundert später galt, voraus. Er machte im Adressbuch 1899/1900 nämlich nachdrücklichst aufmerksam, dass sein Gasthof die Bahnhofs-Restauration zur Kleinbahn ist und über „gute Betten“ verfügt, sollte jemand vor oder nach der anstrengenden Reise nächtigen wollen. Nur schien Schacht von seinem Schlafangebot nicht recht überzeugt gewesen zu sein. Im gleichen Jahr reichte er seinen Gasthof an Max Eichelmann weiter und das am 3. Oktober 1900, wobei sich der allgemeine Übergabetermin zum herbstlichen Oktober für diesen Gasthof einzubürgern schien.


Tageblatt 3. Juni 1908

Exakt auf den Tag genau sechs Jahre später nannte in der gleichen Burger Zeitung Hermann Gürsch das Gasthaus „Zum Fürsten Bismarck“ sein Eigentum. Aber Eichelmann blieb dem Haus treu, wenn auch nicht ausschließlich als Gastwirt. Er ließ die Burger im Sommer 1908 wissen, dass er wieder höchst selbst nach entsprechender Renovierung mit einer italienischen Nacht den „Bismarck“ neu eröffnen wird. Aber er vertraute wie erwähnt den alleinigen Einnahmen aus seiner Gastwirtschaft nicht ganz.

Am 1. Oktober des gleichen Jahres rief er die Bauern zu sich, sollten sie doch ihm kleine bis große Posten Getreide verkaufen, zu einem Preis von 2. Mark je Wispel, den keine andere Mühle in der Umgebung biete könne.

Max Eichelmann hielt seinen Gaststättenbetrieb sehr kurz aufrecht. Am 6. Februar 1909 gab er ihn an Fritz Voigt jun. weiter, der gleichfalls einen kurzen beruflichen Atem bewies. Im gleichen Jahr Ende November stellt sich Paul Lücke als nächster Bismarck-Gastronom vor.

Es schien ein Fluch auf den Gasthof „Zum Fürsten Bismarck“ zu liegen. Ein viertel Jahr später hatte er den unwohlen Besuch des Gerichtsvollziehers Urbas. Es musste eine Zwangsvollstreckung vollzogen wurden mit einem Nachspiel, dessen Hauptgegenstand ein automatisches Klavier wurde. Um dieses Instrument, da auch beschlagnahmt, wurde sich gestritten. Wie von einem Rechtsanwalt Müller angemahnt wurde, gehörte es eigentlich der Feldschlösschenbrauerei Burg AG. Als Gläubiger haben die Bierbrauer nicht nur den gepfändeten Grundbesitz im Eigentum, sondern auch dessen Zubehör. Dazu zählte besagtes automatisches Tasteninstrument, auf das die Feldschlösschenbrauerei nicht verzichten wollte.

Das Restaurant „Fürst Bismarck“ gab es unter dem Name noch mindestens bis in das Gründungsjahr der DDR, wie einer Volksstimme-Annonce des Ehepaars Apitz vom 31. Dezember 1949 zu schlussfolgern ist. Aber der Name war in den fünfziger Jahren aus DDR-ideologischen Gründen nicht mehr zu halten.

Der Bahnstrecke naheliegend hieß die Gaststätte unverfänglich „Zur Kleinbahn“ und blieb es bis zu ihrer Schließung in den siebziger Jahren.

Die restliche Geschichte des Hauses ist schnell erzählt. Nach Jahren des Leerstandes wurde es als Wohnhaus für Familien der in Burg stationierten Sowjetarmee umgebaut und nach deren Auszug Anfang der neunziger Jahre als Wohnung für Burger genutzt, bis es 2005 (?) der Straßenneugestaltung weichen musste.

ie restliche Geschichte des Hauses ist schnell erzählt. Nach Jahren des Leerstandes wurde es als Wohnhaus für Familien der in Burg stationierten Sowjetarmee umgebaut und nach deren Auszug Anfang der neunziger Jahre als Wohnung für Burger genutzt, bis es 2005 (?) der Straßenneugestaltung weichen musste.


Vor dem Gasthof „Fürst Bismarck“ wurden Ende des 19. Jahrhunderts Häuser gebaut und Wege gepflastert.

Zur Tenne

Zur Geschichte

Das Restaurant „Zur Tenne“ wurde im Zusammenhang mit der umfassenden Sanierung des Viertels Brüderstraße-Pulverstraße-Markt gebaut und im März 1999 eröffnet. Es entstand dreifachgeschossig in einem Gebäude, das über Jahrzehnte vielen Burgern verborgen blieb. Im Hintergelände seit über einhundert Jahren platziert, soll es sich um Resträume einer alten Schnapsbrennerei gehandelt haben, die außerdem als Scheune genutzt wurden. Die ältesten Balken könnten aus dem Jahr 1772 stammen. Eine weitere Besonderheit des Gasthauses war die Hauseigne Bowlingbahn im Untergeschoss. Die Gaststätte schloss mit dem Jahresbeginn 2017 seine Pforten