Burg bei Magdeburg und Umgebung
Hermann Matern
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Hermann Matern

Am 17. Juni 1893 wurde im Gebäudeensemble „Lange Reihe“ – „New York“ (Blumenthaler Straße 36 – 38 Hermann Matern geboren. Hermann Matern erlernte in Burg den Beruf eines Weißgerbers und trat 1911 in die SPD ein, die er jedoch 1944 wieder verließ.

1919 wurde Hermann Matern in Burg Mitglied der KPD und 1926 in die Bezirksleitung Magdeburg-Anhalt gewählt, deren Politischer Sekretär er von 1828 bis 1931 war, ehe er die gleiche Funktion in Ostpreußen ausübte. Von den Faschisten im Julie 1933 verhaftet, gelang ihm im September 1934 die Flucht. 

Auf Beschluss des Zentralkommandos begab er sich in die UdSSR. Ab Juni 1945 wirkte Hermann Matern als Politischer Sekretär der KPD in Sachsen. Der Vereinigungsparteitag wählte ihn ins Zentralsekretariat der SED. 1950 wurde er Mitglied des Politbüros. In dieser Funktion und als Vorsitzender der Zentralen Parteikontrollkommission widmete er sich ganz der Partei. Er wurde Ehrenbürger von Dresden 1946 und in seiner Heimatstadt Burg 1963

Am 24. Januar 1971 verstarb Hermann Matern in Berlin. Im zu Ehren trugen zu Zeiten der DDR viele Betriebe und Einrichtungen seinen Namen.