Burg bei Magdeburg und Umgebung
Carl von Clausewitz
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Carl von Clausewitz

Carl von Clausewitz wurde am 1. Juli 1780 als Sohn der Eheleute Friedrich Gabriel von Clausewitz und dessen Frau Frederike Dorothea Charlotte geboren. Der junge Carl besuchte die Stadtschule in der Burger Klosterstraße. Kurz vor seinem 12. Geburtstag trat Carl von Clausewitz am 1. Juni 1792 als Gefreiten-Corporal (Fahnenjunker) des Infanterieregiments "Prinz Ferdinand" in den Militärdienst ein. Seine erstaunliche Kariere endete erst mit seinem Tod am 16. November 1831 im Rang eines Generalmajors in Breslau. 1971 wurden seine Gebeine und die seiner Frau, Gräfin Marie Sophie von Brühl, von Breslau nach Burg überführt und auf dem Burger Ostfriedhof zur letzten Ruhe gebettet.

Carl von Clausewitz gehörte der militärischen Reformbewegung Preußens nach 1807 an. Er war Weggefährte von Scharnhorst und Gneisenau. Am Zustandekommen der Konvention von Tauroggen (1812), mit der der Befreiungskrieg gegen Napoleon eine entscheidende Wendung erhielt, war er wesentlich beteiligt. Seine größten Verdienste erwarb sich Carl von Clausewitz durch militärhistorische Schriften.

Das Buch "Vom Kriege" war und ist ein Meisterwerk der strategischen Analyse sowie der ausgeprägten philosophischen und soziologischen Bezugnahme zu staatspolitischen Verhältnissen. Noch heute wird an fast allen Militärakademien der Welt hierauf Bezug genommen.

Mehr Infos bei www.clausewitz-gesellschaft.de