Burg bei Magdeburg und Umgebung
Biergaststätten/Bars & Kneipen
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Biergaststätten/Bars & Kneipen

Roland Keller

 
Kontakt Öffnungszeiten Kategorie

Jacobistr. 12B
39288 Burg

Telefon:
03921 48 46 45

Internet: www.rolandkeller-burg.de

Dienstag – Donnerstag:
ab 18:00 Uhr

Freitag – Samstag:
ab 19:00 Uhr

Deutsche Küche

Bar

Zur Geschichte

Über den Roland Pub/Roland Keller zwischen Schartauer Straße und Jacobistraße etwas zu sagen, muss weiter ausgeholt werden. Eigentlich sollte der Komplex, ein Einkaufsviertel der Burger werden. Der Name Stand Mitte der neunziger Jahre fest: „Roland-Passage“. Nur wurde das Projekt trotz Hausabrisses und teilweisen Neubaus nicht das, was den Investoren in offensichtlicher Finanznot laut Plan vorgeschwebt hatte. Jahre kündeten halbfertige Mauerwände im ausgebaggerten Tiefgeschoss von den heren Absichten, die an wirtschaftlichen Problemen gescheitert sein sollen. 2009 wurden die künstlichen offenen „Katakomben“ zugeschüttet und als eine geschlossene Schotterfläche aufbereitet.

Was blieb, waren im errichteten angrenzenden Gebäude Räumlichkeiten. Im Juli 1995 wurde ein Café eröffnet. In der oberen Etage machte zeitgleich die griechische Gaststätte „Dion“ auf. 1997 wechselte der griechische Besitzer. Chassan Girgos nannte seine Restaurant „Akropolis“ Der mediterrane Betreiber war ein eingefleischter Fußballfan und soll zuerst bei Bayer-Uerdingen, dann bei Real Madrid und letztendlich unter Jupp Derval in Instanbul gekickt haben. Nach Schließung wurden die Räume anderweitig als Büro genutzt. Nur im Erdgeschoss versuchten sich über Jahre Gaststätten zu behaupten. Es gab in der Folge 2001 unter anderem die Gaststätte „Altstadt Pinte“, 2003 das Café Note und seit April 2005 den Roland-Pub. Inhaberin Kerstin Langer konnte sich bis heute behaupten und dass mit Bravour. Das Gastwirtschaftimage mit zunächst irischem und schottischem Flair scheint bei einem guten Kreis von Burgern gezündet zu haben. Dies konnte man bei den bisherigen Kneipennächten der Ihlestadt zu erleben. Treten irische oder schottische Musikanten auf, ist der Pub/Keller rappelvoll, wobei sie auch über das Jahr und zwischendurch ihren Gästen diese temperamentvolle Musik bietet.

Im September 2012 gab es eine kleine Namensänderung. Der „Roland – Pub „so wie er einmal war wurde komplett renoviert und gleichzeitig in den „Roland Keller“ umbenannt. Als gebürtige Burgerin möchte sich Inhaberin Kerstin Langer Ihre Heimatstadt Burg den Gästen ein Stück näher bringen. Durch das unterschiedliche Bildmaterial von Burg können viele verschiedene Fassetten von Burg sehen.

 

Treffpunkt

 
Kontakt Öffnungszeiten Kategorie

Kreuzgang 15
39288 Burg

Telefon:
03921 985326

Montag – Freitag:
14:00 – 22:00 Uhr

Samstag – Sonntag:
Ruhetag außer bei Veranstaltungen

Biergaststätte

Zur Geschichte

Die Gaststätte an der Ecke Kreuzgang und Blumenthaler Straße hat eine lange Geschichte. Ursprung war eine Fleischerei. Deren Meister Wilhelm Schliephake verlegte seinen Gewerbebetrieb vom Hinterm Roland 2 zum Kreuzgang 15. Im November 1900 wurde eine Restauration und Speisewirtschaft eröffnet. Junior Wilhelm übernahm die Kneipe.

Nach dem II. Weltkrieg gab es eine vorläufige Schließung. In der unmittelbaren Nachbarschaft hatte sich die Kommandantur der Roten Armee eingerichtet und erklärte das weitere Terrain als Sperrgebiet. Betroffen war unter anderem Schliephakes Gastwirtschaft. Der Inhaber soll für die Zeit der Sperrung einige 100 Meter weiter die Schlachthofbörse übernommen haben, bis er wieder in sein angestammtes Haus zurückkehren konnte.

Zum Goldbroiler

 
Kontakt Öffnungszeiten Kategorie

Magdeburger Str. 3
39288 Burg

Telefon:
03921 989033

Montag – Freitag:
8:00 – 22:00 Uhr

Samstag:
11:00 – 22:00 Uhr

Deutsche Küche

Zur Geschichte

Es ist der älteste heute noch existierende Gaststättenstandort Burgs, die Magdeburger Straße 3. 1854 zog Friedrich Wilhelm Bänsch in das Haus. Zuvor war er Kastellan im renommierten Gesellschaftshaus Ressource in der Grünstraße 2. Bänsch ließ das Haus zum Hotel umbauen. An seinem Werk konnte sich Bänsch nicht lange erfreuen. Er starb im Alter von 41 Jahren am 8. November 1854.

1856 ging es dann richtig los. Karl Heinrich Diesenberg übernahm das Hotel und führte es bis 1871. Es gehörte zu den niveauvollen Etablissements der Stadt in dem sich Geschäftsleute und Handelsreisende geborgen fühlten. In den 1867 erschienenen Genrebildern ist folgendes zu lesen:

 

 

Ein besonderes Ereignis war im Winter 1866/67 zu vermelden. Ein Schalterbeamter der Genthiner Post hatte Nachtdienst, als von Genthin aus zwei express zu bestellende Postanweisungen über je ein Thaler für einen im Diesenbergschen Hotel logierenden August Zander eingingen. Ein Unterbeamter bestellte die Postanweisungen, und am nächsten Tage erschien der Adressat auf der Post, ließ sich von demselben Unterbeamten, der gerade Packkammerdienst hatte, Feder und Tinte geben, quittierte die beiden Anweisungen und hob am Schalter das Geld ab. Danach machte ein Beamter darauf aufmerksam, dass man sich bei der Eintragen der Anweisung geirrt haben müsse, da nur je 1 Taler gebucht sei, während die Anweisungen auf je 21 Taler lauteten. Es stellte sich heraus, dass der Schwindler je eine 2 vor die 1 gesetzt hatte und dann auch 42 Taler erhalten hatte. Der Beamte musste die Differenz von 40 Talern erstatten.

Von dem ergaunerten Geld lebte der Herr "Ingenieur“ im Seegerschen Hotel Markt 31. Der angebliche Ingenieur war der aus Tilsit stammende Schuster Voigt, der als Hauptmann von Köpenick zu Berühmtheit gelangen sollte. 1871 verkauft Carl Diesenberg sein Hotel an dem aus Benneckenstein stammenden Wilhelm Hesse.

 



Zeichnungen aus 1880

 

1880 ließ er die Gasträume umbauen und durch ein Billardzimmer erweitern. Billard gehörte neben dem Kegeln zu den beliebtesten Kneipenvergnügungen des 19. Jahrhunderts. Hesse hielt seinem Hotel bis 1888 die Treue.

Viele Betreiber sollte das Anwesen nun in den nächsten Jahren sehen. 1904 wird das Hotel in Lindenhof umbenannt. Letzter Wirt des Lindenhofes war Robert Unger. Ob sein Etablissement mit seiner zum Tanz aufspielenden Damenkapelle in der Stadt verrufen war, wissen wir nicht. Auf jeden Fall gab es 1912 Zoff. Otto Wohlfahrt, der in der Nachbarschaft eines der modernsten Lichtspieltheater in der preußischen Provinz Sachsen betrieb, kaufte den Lindenhof. Ungers Pachtvertrag lief aus. In einer Annonce im Burger Tageblatt gibt Otto Wohlfahrt bekannt:

"Ich habe das Grundstück Magdeburger Straße 3 käuflich erworben und werde dasselbe durch umfangreichen Um- und Neubau in ein Restaurant und Café modernsten Stiles umwandeln. An dieser Tatsache können Selbst die Plakate und die „neue Tapete“ des Herrn Unger nichts ändern. Jedoch das eine kann ich Herrn Unger verraten, dass mich verschiedene Gründe dazu zwingen, dass die Firma Lindenhof unbedingt verschwinden muss.“



Gaststätte Lindenhof kurz vor dem Umbau 1912

 Am 1. Weihnachtsfeiertag des Jahres 1913 verkündet Cafetier und Stadtkoch Robert Fischer in einer Anzeige im Tageblatt die Eröffnung des Palastcafés. Im Angebot sind Biere der Burger Brauerei Krepper, Lager von Weinen der renommiertesten Häuser, hochfeiner Kaffee, 1a- Schokolade, sowie verschiedene Torten und Gebäck. Attraktion auch die feenhafte elektrische Beleuchtung und moderne Zentralheizung.

Anfang der dreißiger Jahre wurde aus dem beliebten Café „Gebels Bierhaus". 1948 taucht in der Festschrift der 1000 Jahrfeier der Gastronom Paul Weidemann auf. Im folgt bald Karl Wieczork. Das Lokal das nach dem Krieg wieder in Palastcafé umbenannt wurde sollte diesen Namen nicht lange tragen. Da es in der DDR keine Schlösser und Paläste geben sollte, trug es den Namen Zentralcafé. 1957 ist der Gaststättenleiter Erich Leskien, der später die „Parkgaststätte zum Fläming“ leitete. Ihm folgte Karl Heinz Paproth. 1960 verkündet die Volksstimme die Neueröffnung einer „Menü-Gaststätte" in den Nebenräumen des „Centralcafés“.

 

 

1970 wird aus dem Zentralcafé die bekannte Speisewirtschaft „Zum Goldbroiler“.

Am 1. Februar 1980 übernimmt Reinfried Liebthal die Gaststätte, die seit dem 1. März 1991 als eigenständiges Familienunternehmen geführt wird

 


Gaststätte Zum Goldbroiler Sommer 2011

Weißer Bär

Kontakt Öffnungszeiten Kategorie

Magdeburger Chaussee 14
39288 Burg

Telefon:
03921 2676

Montag, Dienstag und Donnerstag:
ab 16:00 Uhr

Freitag:
14:00 Uhr

Samstag:
10:00 Uhr

Biergaststätten

Zur Geschichte

Die Gaststätte „Weißer Bär“ in der Magdeburger Chaussee hat insofern eine interessante Vergangenheit, da sie die letzte bestehende Schankwirtschaft ist, die zur Wende zum 20. Jahrhundert im Umkreis der Tack-Schuhfabrik eröffnet worden waren. Der Goldene Stiefel war in der Oberstraße unmittelbar zur Nachbarschaft des Werkes zu finden. Die Goldene Kugel hatte ihren Standort in der Magdeburger Straße, in den Räumlichkeiten, wo heute ein Schlüsseldienst residiert, die Fleischerei- und Frühstücksstube Friedrich Voigt in den Magdeburger Chaussee, jetzt Sitz eines Reiseunternehmens, und keine 200 Meter weiter in der gleichen Straße der Weiße Bär. Die Gaststätte blieb als einzige erhalten und wurde 1955 vom HO-Kreisbetrieb übernommen. Privater Inhaber ist in unseren Tagen in zweiter Generation die Familie Quednau, die schon zu DDR-Zeiten hier Bier ausschenkte.

Big Ben

 
Kontakt Öffnungszeiten Kategorie
Bahnhofstr. 7

39288 Burg

Telefon:
03921 636048

Internet: www.bigben-burg.de

Montag – Donnerstag:
18:00 bis 0:00 Uhr

Freitag – Samstag:
21:00 bis 4:30 Uhr

Bar